Prof. Dr. Kent D. Lerch
Rechtswissenschaften
Prof. Dr. Kent D. Lerch studierte Rechtswissenschaften, Geschichte und Philosophie in Frankfurt am Main und Cambridge. Nach mehreren Jahren als Rechtsanwalt in Deutschland und den USA war er Forschungskoordinator der interdisziplinären Arbeitsgruppe „Sprache des Rechts” an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften und Herausgeber der Schriftenreihe „Die Sprache des Rechts”. Er forschte am Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte in Frankfurt am Main, am Zentrum für interdisziplinäre Forschung in Bielefeld und an der Juristischen Fakultät der Georg-August-Universität Göttingen, bevor er einen Ruf an die Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung in Berlin erhielt. An dieser lehrt er als Professor für Rechtswissenschaften im Schwerpunkt Zivilrecht. Er ist Mitglied des Fachbereichsrats und Studienfachsprecher für die Fachgruppe Zivilrecht. Seine Forschungsschwerpunkte sind das deutsche, englische und europäische Privatrecht und die Grundlagen des Rechts: Rechtsgeschichte, Rechtstheorie und Rechtsvergleichung. Sein besonderes Interesse gilt der Sprache des Rechts, der juristischen Methodik und dem Aufbau, Ausbau und Umbau des Sozialstaats.
Akademischer Lebenslauf
Seit 2022: Professor der Rechtswissenschaften an der Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung in Berlin
2020-2021: Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Grundlagen des Rechts der Georg-August-Universität Göttingen
2018-2021: Lehrbeauftragter der Juristischen Fakultät der Georg-August-Universität Göttingen
2013-heute: Rechtsanwalt mit eigener Kanzlei in Frankfurt am Main und Berlin
2011-2013: Forschungsstipendiat der Gerda Henkel Stiftung
2011-2012: Dozent an der FOM Hochschule für Oekonomie & Management in Frankfurt am Main und an der Frankfurt School of Finance and Management * Bankakademie in Frankfurt am Main
2009-2018: Lehrbeauftragter am Institut für internationales und europäisches Privatrecht und Rechtsvergleichung der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main
2009-2012: Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats des Redaktionsstabs Rechtssprache im Bundesministerium der Justiz
2008-2009: Fellow des Zentrum für interdisziplinäre Forschung Bielefeld und Mitglied der ZiF-Kooperationsgruppe „Der Fall als Fokus professionellen Handeln”
2007-2008: Lehrbeauftragter am Zentrum für Schlüsselqualifikationen des Fachbereichs Rechtswissenschaft der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main
2006-2008: Wissenschaftlicher Referent am Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte in Frankfurt am Main und Chefredakteur der Zeitschrift „Rechtsgeschichte”
2006: Promotion zum Doktor der Rechtswissenschaft an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main
2005-2006: Lehrbeauftragter für Bürgerliches Recht im Studiengang Wirtschaft und Recht der Technischen Hochschule Wildau
2001-2005: Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften und Forschungskoordinator der interdisziplinären Arbeitsgruppe „Sprache des Rechts. Vermitteln, Verstehen, Verwechseln”
1996-2001: Rechtsanwalt in der Anwaltskanzlei Bergmann Pohl Spielmann in Hanau am Main
1996: Zweites Juristisches Staatsexamen
1995: Legal Intern der International Finance Group von Shearman & Sterling LLP in New York City
1993-1995: Rechtsreferendar am Oberlandesgericht Frankfurt am Main mit Station an der Deutschen Universität für Verwaltungswissenschaften Speyer
1992-1993: Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte in Frankfurt am Main
1989-1991: Mitglied des Graduiertenkollegs für mittelalterliche und neuzeitliche Rechtsgeschichte in Frankfurt am Main
1989-1991: Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Rechtsgeschichte der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main
1988: Erstes Juristisches Staatsexamen
1987: Diploma in Legal Studies an der University of Cambridge
1986-1988: Studium der Rechtswissenschaften, Geschichte und Philosophie an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main
1985-1986: Foreign and Commonwealth Office Scholarship (Chevening Scholar)
1985-1986: Graduate Student of Law am Queens’ College der University of Cambridge
1984-1988: Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes
1982-1985: Studium der Rechtswissenschaften an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main
1981: Vorgezogenes Abitur an der Hohen Landesschule Hanau
Publikationen:
I. Monographien
1. Studies in the Formation of Contract in Nineteenth Century Law: The Decline of
the Equitable Conceptions of Substantive Justice in German and English Contract
Law in the Nineteenth Century. Diplomarbeit: University of Cambridge
1986 (X, 96 Seiten)
2. Grenzgänge. Streifzüge durch das Niemandsland zwischen den juristischen
Disziplinen. Diss. iur., Frankfurt am Main 2006 (XL, 322 Seiten)
3. Lesarten des Rechts. Sprache und Medien der Jurisprudenz. Berlin: Avinus
2008 (XXXIV, 250 Seiten)
II. Sammelbände (als Herausgeber)
1. Recht verstehen. Verständlichkeit, Missverständlichkeit und Unverständlichkeit
von Recht. (Die Sprache des Rechts. Studien der interdisziplinären Arbeitsgruppe
Sprache des Rechts der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften:
Erster Band). Berlin, New York: Walter de Gruyter 2004 (XX, 466
Seiten)
2. Recht verhandeln. Argumentieren, Begründen und Entscheiden im Diskurs des
Rechts. (Die Sprache des Rechts. Studien der interdisziplinären Arbeitsgruppe
Sprache des Rechts der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften:
Zweiter Band). Berlin, New York: Walter de Gruyter 2005 (XXIV, 598
Seiten)
3. Recht vermitteln. Strukturen, Formen und Medien der Kommunikation im Recht.
(Die Sprache des Rechts. Studien der interdisziplinären Arbeitsgruppe Sprache
des Rechts der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften: Dritter
Band). Berlin, New York: Walter de Gruyter 2005 (XXVI, 540 Seiten)
Besprechungen der Schriftenreihe Sprache des Rechts
Presse
1. Hamburger Abendblatt, 30. August 2004 (HA): Rechtstexte verstehen
2. Berliner Zeitung, 2. September 2004 (Matthias Kunert): In Gottes Hand
3. Neues Deutschland, 4. September 2004 (Karlen Vesper): Verstehen Sie Recht?
4. Die Welt, 13. September 2004 (Konrad Adam): Rechtsstaat mit Hindernissen
5. Frankfurter Allgemeine Zeitung, 9. Mai 2005 (Gerd Roellecke): Unverständlichkeit
des Rechts
6. Märkische Allgemeine, 8. September 2005 (MAZ/bra): Recht verstanden ist halb
gewonnen
7. Tagesspiegel, 27. September 2005 (Jost Müller-Neuhof): „Im Auslegen seid frisch
und munter!”
Rundfunk
1. RBB KulturTermin, 4. April 2005 (Annette Wilmes): Der Traum vom verständlichen
Gesetz
2. RBB Kulturradio am Vormittag, 23. August 2005 (Shelley Kupferberg): Die Sprache
des Rechts
3. Deutschlandradio Forschung und Gesellschaft, 19. Januar 2006 (Annette Wilmes):
Recht verstehen. Eine internationale Studie zur Sprache des Rechts
4. RBB KulturTermin, 28. August 2006 (Annette Wilmes): Recht verhandeln. Die
Akademie der Wissenschaften erforscht die Sprache des Rechts.
Fachzeitschriften
1. Stephan Meder, Die Sprache des Rechts. Studien der interdisziplinären Arbeitsgruppe
Sprache des Rechts der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften,
hg. v. Lerch, Kent D. Band 1 Recht verstehen. Verständlichkeit, Missverständlichkeit
und Unverständlichkeit von Recht. De Gruyter, Berlin 2004. XIX, 466 S., in: Zeitschrift
der Savigny-Stiftung für Rechtsgeschichte - Germanistische Abteilung 123 (2006), 428-
435
2. Jan Engberg, Lerch, Kent D.: Die Sprache des Rechts, Bd. 1: Recht verstehen. Verständlichkeit,
Missverständlichkeit und Unverständlichkeit von Recht. Berlin/New York
2004, in: Fachsprache. International Journal of LSP 27 (2006), 184-186
3. Jan R. Sieckmann, Recht, Sprache und Erkenntnis. Lerch, Kent D. (Hrsg.)., Die
Sprache des Rechts. Studien der interdisziplinären Arbeitsgruppe Sprache des Rechts
der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften, in: Archiv für Rechtsund
Sozialphilosophie 91 (2005), 580-585
4. Benjamin Lahusen, Justitia in Babylon. Kent D. Lerch (Hg.), Die Sprache des
Rechts. Bd. 1: Recht verstehen; Bd. 2: Recht verhandeln; Bd. 3: Recht vermitteln, in:
Rechtsgeschichte 8 (2006), 189-209
5. Oliver M. Brupbacher, Human Writes? Kent D. Lerch (Hg.), Die Sprache des Rechts.
Bd. 1: Recht verstehen; Bd. 2: Recht verhandeln; Bd. 3: Recht vermitteln, in: Rechtsgeschichte
8 (2006), 189-212
6. Jan Engberg, Kent D. Lerch: Recht verhandeln. Argumentieren, Begründen und
Entscheiden im Diskurs des Rechts (= Die Sprache des Rechts, Bd. II). Berlin u. a.
2005: Walter de Gruyter, in: Fachsprache 28 (2006), 82-83
7. Birgit Eckardt, Kent D. Lerch: Recht vermitteln. Strukturen, Formen und Medien der
Kommunikation im Recht. Berlin/New York 2005: de Gruyter, in: Fachsprache 28
(2006), 84-85
8. Ingeborg Puppe, Kent D. Lerch (Hrsg.), Die Sprache des Rechts, Bde. 1-3, in: Goltdammer’s
Archiv für Strafrecht 2006, 648-650
9. Hans Blasius, Die Sprache des Rechts Band 1, in: Nordrhein-Westfälische Verwaltungsblätter
5/2006, 197-198
10. Friedrich Müller, Sprachen des Rechts. Überblick über eine Entwicklung in der
Rechtstheorie, in: Archiv für Rechts- und Sozialphilosophie 92 (2007), 270-293
11. Andreas Lötscher, Die Sprache des Rechts. Studien der interdisziplinären Arbeitsgruppe
Sprache des Rechts der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften.
Im Auftrag der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften
hrsg. von Kent D. Lerch, Berlin/ New York, de Gruyter, in: LeGes – Gesetzgebung &
Evaluation 2/2007, 376-382
12. Thomas Müller-Graf, Kent D. Lerch (Hrsg.), Die Sprache des Rechts, Band 1:
Recht verstehen: Verständlichkeit, Missverständlichkeit und Unverständlichkeit von
Recht, Band 2: Recht verhandeln: Argumentieren, Begründen und Entscheiden im
Diskurs des Rechts , Band 3: Recht vermitteln: Strukturen, Formen und Medien der
Kommunikation im Recht, in: Zeitschrift für schweizerisches Recht 128 (2009), 99-107
13. Michael Dudek, „Die Sprache des Rechts”. Die Sprache des Rechts. Studien der
interdisziplinären Arbeitsgruppe Sprache des Rechts der Berlin-Brandenburgischen
Akademie der Wissenschaften. Im Auftrag der Berlin-Brandenburgischen Akademie
der Wissenschaften herausgegeben von Kent D. Lerch. 3 Bände, in: MAV-Mitteilungen
2010, 21-22
III. Aufsätze
1. England, in: Filippo Ranieri (Hrsg.), Gedruckte Quellen der Rechtsprechung in
Europa (1800-1945). Frankfurt am Main: Vittorio Klostermann 1992, 327-403
2. Auf den Schultern des Aristoteles. Zu einem Versuch der Wiederbelebung des
Vertragsrechts, in: Rechtshistorisches Journal 11 (1992), 145-163
3. Gentlemen of the Law. Englische Rechtshonoratioren im langen 18. Jahrhundert,
in: Rechtshistorisches Journal 20 (2001), 37-61
4. Vom Bemühen, die Gesetze verständlicher zu machen. Eine unendliche Geschichte,
in: Rechtshistorisches Journal 20 (2001), 635-643
5. Das Verschwinden der Unterschiede. Vom Nutzen und Nachteil der rechtsvergleichenden
Methode für die Rechtsgeschichte, in: Rechtsgeschichte 3 (2003),
38-44.
6. Recht verstehen. Eine Vorbemerkung, in: Kent D. Lerch (Hrsg.), Recht verstehen.
Verständlichkeit, Missverständlichkeit und Unverständlichkeit von
Recht. Berlin, New York: Walter de Gruyter 2004, XV-XIX
7. Gesetze als Gemeingut aller. Der Traum vom verständlichen Gesetz, in: Kent
D. Lerch (Hrsg.), Recht verstehen. Verständlichkeit, Missverständlichkeit und
Unverständlichkeit von Recht. Berlin, New York: Walter de Gruyter 2004, 225-
237
8. Verständlichkeit als Pflicht? Zur Intransparenz des Transparenzgebots, in: Kent
D. Lerch (Hrsg.), Recht verstehen.Verständlichkeit, Missverständlichkeit und
Unverständlichkeit von Recht. Berlin, New York: Walter de Gruyter 2004, 239-
283
9. Vom Kerbholz zur Konzernbilanz? Wege und Holzwege zu einem autonomen
Recht der global economy, in: Rechtsgeschichte 5 (2004), 107-127
10. Recht verhandeln. Eine Vorbemerkung, in: Kent D. Lerch (Hrsg.), Recht verhandeln.
Argumentieren, Begründen und Entscheiden im Diskurs des Rechts.
Berlin, New York: Walter de Gruyter 2005, XV-XXIV
11. Recht vermitteln. Eine Vorbemerkung, in: Kent D. Lerch (Hrsg.), Recht vermitteln.
Strukturen, Formen und Medien der Kommunikation im Recht. Berlin,
New York: Walter de Gruyter 2005, XV-XXV
12. Performanz. Die Kunst, Recht geschehen zu lassen, in: Kent D. Lerch (Hrsg.),
Recht vermitteln. Strukturen, Formen und Medien der Kommunikation im Recht.
Berlin, New York: Walter de Gruyter 2005, 55-132 (gemeinsam mit Ralph
Christensen)
13. Justitia im Bett des Prokrustes. Sinn und Unsinn der linguistischen Analyse von
Rechtstexten, in: Kent D. Lerch (Hrsg.), Recht vermitteln. Strukturen, Formen
und Medien der Kommunikation im Recht. Berlin, New York: Walter de Gruyter
2005, 169-182
14. Das Transparenzgebot: klar und verständlich? Anmerkung zum Urteil des BGH
vom 12.10.2005 (IV ZR 162/03), in: Verbraucher und Recht 12/2005, 469-471
15. Beobacher beobachten Beobachter. Eine andere Sicht auf das linguistische
Monitoring der juristischen Experten-Laien-Kommunikation, in: Hermes –
Journal of Language and Communication Studies 36 (2006), 65-75
16. Transkriptionen. Das Umschreiben des Rechts im Verfahren, in: Paragrana.
Internationale Zeitschrift für Historische Anthropologie 15 (2006), 41-60 (gemeinsam
mit Ralph Christensen)
17. Vom Kerbholz zur Konzernbilanz? Wege und Holzwege zu einem autonomen
Recht der global economy, in: Andreas Bauer/Karl Welker (Hrsg.), Europa und
seine Regionen. Köln: Böhlau 2006, 445-472 [Verbesserter Wiederabdruck von
9]
18. Dass das Ganze das Wahre ist, ist nicht ganz unwahr, in: Juristenzeitung 62
(2007), Heft 9, 438-444 (gemeinsam mit Ralph Christensen)
19. „Vor Gericht und auf hoher See sind wir alle in Gottes Hand.” Übungsblätter für
Studenten: Examinatorium. Klausur Europarecht, in: Juristische Arbeitsblätter
39 (2007), Heft 6, 427-432 (gemeinsam mit Ralph Christensen)
20. Ein Urteil, wie es im Buche steht. Vom Aufstieg und Niedergang des Gesetzbuchs,
in: Friedrich Müller (Hrsg.), Politik, Neue Medien und die Sprache des
Rechts. Berlin: Duncker & Humblot 2007, 221-260 (gemeinsam mit Ralph
Christensen)
21. Von der Bedeutung zur Normativität oder von der Normativität zur Bedeutung?,
in: Normativität und Rechtskritik. Archiv für Rechts- und Sozialphilosophie-
Beiheft 114. Hrsg. von Jochen Bung, Brian Valerius, Sascha Ziemann. Stuttgart:
Franz Steiner Verlag 2007, 98-110 (gemeinsam mit Ralph Christensen)
22. Mediologie in der Jurisprudenz, in: Birgit Mersmann/Thomas Weber (Hrsg.),
Mediologie als Methode. Berlin, Paris: Avinus 2008, 235-250
23. Ultra posse nemo obligatur. Von der Verständlichkeit und ihren Grenzen, in:
Karin M. Eichhoff-Cyrus/Gerd Antos (Hrsg.), Verständlichkeit als Bürgerrecht?
Die Rechts- und Verwaltungssprache in der öffentlichen Diskussion. Thema
Deutsch. Band 9. Mannheim: Dudenverlag 2008, 54-80
24. Wissen oder Willkür? Zur Konstruktion des Rechtsfalls durch den Richter, in:
Ulrich Dausendschön-Gay/Christine Domke/Sören Ohlhus (Hrsg.), Wissen in
(Inter)aktion. Verfahren der Wissensgenerierung in unterschiedlichen Praxisfeldern.
Berlin, New York: Walter de Gruyter 2010, 225-247
25. Das Gesetz des Buches und die Medien des Rechts: Mediologie in der Jurisprudenz,
in: Avinus Magazin Sonderedition 10/2010, 3-20
26. Die Leiden des jungen »Gretchen«. Ein Frankfurter Kriminalfall anno 1771 /
1772: Der Prozess gegen die Kindsmörderin Susanna Margaretha Brandt, in:
Forschung Frankfurt 2/2011, 49-54 (gemeinsam mit Sascha Ziemann und Jörg
Ziethen)
27. Vor dem Türhüter des Gesetzes. Verwaltungssprache und Rechtsgewährung,
in: Rudolf Fisch/Burkhard Margies (Hrsg.), Bessere Verwaltungssprache.
Grundlagen, Empirie, Handlungsmöglichkeiten. Berlin: Duncker & Humblot
2014, 63-98
28. Präparate im Rechtsfall: „Eine ganz normale Mietsache”, in: Jörg R. Bergmann/
Ulrich Dausendschön-Gay/Frank Oberzaucher (Hrsg.), »Der Fall«. Studien zur
epistemischen Praxis professionellen Handelns. Bielefeld: Transcript 2014, 75-
101 (gemeinsam mit Thomas-Michael Seibert)
29. Das Gesetz des Buches und die Medien des Rechts: Mediologie in der Jurisprudenz.
Avinus Hefte zur Medienkulturforschung 4/2014. Berlin: Avinus 2014
[Wiederabdruck von 25]
30. Vom Widerstreit der Lesarten zum Aufschub des Rechts – Die performative
Logik des juristischen Verfahrens, in: Lars Bülow/Jochen Bung/Rüdiger Harnisch/
Rainer Wernsmann (Hrsg.), Performativität in Sprache und Recht. Berlin:
de Gruyter 2016, 35-48
31. The Myth of the Lex Mercatoria – Historical Antecedents and Modern Misconceptions,
in: Korean Journal of Legal History 60 (2019), 323-353
32. Equity. Aufstieg und Fall der Billigkeit im englischen Recht, in: Matthias Armgardt/
Hubertus Busche (Hrsg.), Recht und Billigkeit: Zur Geschichte der Beurteilung
ihres Verhältnisses. Tübingen: Mohr Siebeck 2021, 345-387
IV. Lexikonartikel
1. John Austin, in: Michael Stolleis (Hrsg.), Juristen. Ein biographisches Lexikon.
Von der Antike bis zum 20. Jahrhundert. München: C. H. Beck 1995, 48-49
2. Francis Bacon, in: Michael Stolleis (Hrsg.), Juristen. Ein biographisches Lexikon.
Von der Antike bis zum 20. Jahrhundert. München: C.H. Beck 1995, 56-57
3. Jeremy Bentham, in: Michael Stolleis (Hrsg.), Juristen. Ein biographisches Lexikon.
Von der Antike bis zum 20. Jahrhundert. München: C. H. Beck 1995, 79-81
4. Sir William Blackstone, in: Michael Stolleis (Hrsg.), Juristen. Ein biographisches
Lexikon. Von der Antike bis zum 20. Jahrhundert. München: C. H. Beck 1995,
87-89
5. Sir Edward Coke, in: Michael Stolleis (Hrsg.), Juristen. Ein biographisches Lexikon.
Von der Antike bis zum 20. Jahrhundert. München: C. H. Beck 1995, 132-
134
6. Sir Matthew Hale, in: Michael Stolleis (Hrsg.), Juristen. Ein biographisches Lexikon.
Von der Antike bis zum 20. Jahrhundert. München: C. H. Beck 1995, 267-
269
7. Sir Henry James Sumner Maine, in: Michael Stolleis (Hrsg.), Juristen. Ein biographisches
Lexikon. Von der Antike bis zum 20. Jahrhundert. München: C. H.
Beck 1995, 397-399
8. Frederick William Maitland, in: Michael Stolleis (Hrsg.), Juristen. Ein biographisches
Lexikon. Von der Antike bis zum 20. Jahrhundert. München: C. H. Beck
1995, 399-400
9. Lord Mansfield, in: Michael Stolleis (Hrsg.), Juristen. Ein biographisches Lexikon.
Von der Antike bis zum 20. Jahrhundert. München: C. H. Beck 1995, 448-
449
10. Thomas Wood, in: Michael Stolleis (Hrsg.), Juristen. Ein biographisches Lexikon.
Von der Antike bis zum 20. Jahrhundert. München: C. H. Beck 1995, 658-
660
11. Bacon, Francis, in: Handwörterbuch zur deutschen Rechtsgeschichte. Herausgegeben
von Albrecht Cordes, Heiner Lück und Dieter Werkmüller. 2. Auflage,
Berlin: Erich Schmidt 2005, Sp. 400
12. Englisches Recht, in: Handwörterbuch zur deutschen Rechtsgeschichte.
Herausgegeben von Albrecht Cordes, Heiner Lück und Dieter Werkmüller. 2.
Aufl., Bd. 1, 6. Lfg., Berlin: Erich Schmidt Verlag 2007, Sp. 1332-1345
13. Sir William Blackstone, in: Kindlers Literatur Lexikon. Herausgegeben von
Heinz Ludwig Arnold. 18 Bde., 3. Aufl., Stuttgart: Metzler 2009
14. Sir William Blackstone, Commentaries on the Laws of England, in: Kindlers
Literatur Lexikon. Herausgegeben von Heinz Ludwig Arnold. 18 Bde., 3. Aufl.,
Stuttgart: Metzler 2009
15. Sir Edward Coke, in: Kindlers Literatur Lexikon. Herausgegeben von Heinz
Ludwig Arnold. 18 Bde., 3. Aufl., Stuttgart: Metzler 2009
16. Sir Edward Coke, Institutes of the laws of England, in: Kindlers Literatur
Lexikon. Herausgegeben von Heinz Ludwig Arnold. 18 Bde., 3. Aufl., Stuttgart:
Metzler 2009
17. Sir John Fortescue, in: Kindlers Literatur Lexikon. Herausgegeben von Heinz
Ludwig Arnold. 18 Bde., 3. Aufl., Stuttgart: Metzler 2009
18. Sir John Fortescue, De laudibus legum Angliae, in: Kindlers Literatur Lexikon.
Herausgegeben von Heinz Ludwig Arnold. 18 Bde., 3. Aufl., Stuttgart: Metzler
2009
19. James Harrington, in: Kindlers Literatur Lexikon. Herausgegeben von Heinz
Ludwig Arnold. 18 Bde., 3. Aufl., Stuttgart: Metzler 2009
20. James Harrington, The Commonwealth of Oceana, in: Kindlers Literatur
Lexikon. Herausgegeben von Heinz Ludwig Arnold. 18 Bde., 3. Aufl., Stuttgart:
Metzler 2009
21. Supreme Court of the United States, in: Enzyklopädie der Neuzeit. Herausgegeben
von Friedrich Jaeger. 16 Bde., Stuttgart: Metzler 2011
22. Morus, Thomas (1478-1535), in: Handwörterbuch zur deutschen Rechtsgeschichte.
Herausgegeben von Albrecht Cordes, Heiner Lück und Dieter Werkmüller.
2. Auflage, Berlin: Erich Schmidt 2016, Sp. 1640-1641
23. Murray, William, 1st Earl of Mansfield (1705-1793), in: Handwörterbuch zur
deutschen Rechtsgeschichte. Herausgegeben von Albrecht Cordes, Heiner
Lück und Dieter Werkmüller. 2. Auflage, Berlin: Erich Schmidt 2016, Sp. 1717
24. Justiz, in: Sprache – Kultur – Kommunikation. Ein internationales Handbuch zur
Linguistik als Kulturwissenschaft / Language – Culture – Communication. An International
Handbook of Linguistics as Cultural Study. Hrsg. von Ludwig Jäger,
Werner Holly, Peter Krapp, Samuel Weber. Berlin: De Gruyter Mouton 2016,
526-534 (gemeinsam mit Ralph Christensen)
V. Rezensionen
1. Raymond C. J. Cocks, Sir Henry Maine. A Study in Victorian Jurisprudence.
Cambridge Studies in English Legal History). Cambridge: Cambridge University
Press 1988. Besprechung in: Ius Commune XVII (1990), 481-484
2. Michael Lobban, The Common Law and English Jurisprudence 1760-1850.
Oxford: Clarendon Press 1991. Besprechung in: Ius Commune XIX (1992), 473-
478
3. John Barton (ed.), Towards a General Law of Contract. Comparative Studies in
Continental and Anglo-American Legal History 8. Berlin: Duncker & Humblot
1990. Besprechung in: Zeitschrift für Neuere Rechtsgeschichte 14 (1992), 260-
262
4. Christopher W. Brooks, Lawyers, Litigation and English Society since 1450.
London: Hambledon Press 1998. Besprechung in: Ius Commune XXVIII (2001),
364-367
5. Rose A. Melikan, John Scott, Lord Eldon, 1751-1838. The Duty of Loyalty.
Cambridge Studies in English Legal History. Cambridge: Cambridge University
Press 1999. Besprechung in: Ius Commune XXVIII (2001), 464-468
6. Kreuz des Nordens. Kenneth Reid und Reinhard Zimmermann (Hg.), History of
Private Law in Scotland, in: Rechtsgeschichte 1 (2002), 232-236
7. Gelehrten-Rotwelsch. Andreas Görgen, Rechtssprache in der frühen Neuzeit,
in: Rechtsgeschichte 3 (2003), 185-187
8. Ulrich Kronauer – Jörn Garber (Hrsg.), Recht und Sprache in der deutschen
Aufklärung. Besprechung in: Zeitschrift für Neuere Rechtsgeschichte 28 (2006),
470-472
9. Everything-as-it-should-be-Blackstone? Wilfrid Prest, William Blackstone. Law
and Letters in the Eighteenth Century, in: Rechtsgeschichte 17 (2010), 199-202
10. Aufbruch ins 19. Jahrhundert. William Cornish, J. Stuart Anderson, Ray Cocks,
Michael Lobban, Patrick Polden, Keith Smith, The Oxford History of the Laws of
England, Vol. XI, XII, and XIII: 1820-1914, in: Rechtsgeschichte 18 (2011), 240-
242
VI. Miszellen
1. Laus, in: Rechtshistorisches Journal 11 (1992), 460-462
2. Multikulturalismus, in: Rechtshistorisches Journal 16 (1997), 590-592
3. Arbeitsgruppe Sprache des Rechts. Vermitteln, Verstehen, Verwechseln, in:
Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften. Jahrbuch 2001. Berlin:
Akademie Verlag 2002, 251-260 (gemeinsam mit Angelika Becker, Wolfgang
Klein und Ingeborg Lasser)
4. Sprache des Rechts, in: Circular der Berlin-Brandenburgischen Akademie der
Wissenschaften 27 (2003), 28-29
5. Arbeitsgruppe Sprache des Rechts. Vermitteln, Verstehen, Verwechseln, in:
Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften. Jahrbuch 2002. Berlin:
Akademie Verlag) 2003, 228-234 (gemeinsam mit Angelika Becker und Wolfgang
Klein)
6. Kommunikation im Recht, in: Circular der Berlin-Brandenburgischen Akademie
der Wissenschaften 28 (2003), 23
7. Zu Recht getrunken, in: Nikolaus Forgo (Hrsg.), Wenn’s Recht viniert. Das
Weinbuch von und für Juristen. Wien: Manz 2004, 88-89
8. Arbeitsgruppe Sprache des Rechts. Vermitteln, Verstehen, Verwechseln, in:
Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften. Jahrbuch 2003. Berlin:
Akademie Verlag) 2004, 219-230 (gemeinsam mit Angelika Becker und
Wolfgang Klein)
9. Recht verstehen, in: Circular der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften
30 (2004), 41
10. Arbeitsgruppe Sprache des Rechts. Vermitteln, Verstehen, Verwechseln, in:
Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften. Jahrbuch 2004. Berlin:
Akademie Verlag) 2005, 189-193 (gemeinsam mit Angelika Becker und Wolfgang
Klein)
11. Der Traum vom Reisen – Cambridge, in: Arthur Weilinger (Hrsg.), Wenn’s
Recht reist. Das Reisebuch von und für Juristen. Wien: Manz 2005, 82-83
12. Recht verfahren. Linguisten und Juristen finden nicht zu einer gemeinsamen
Sprache, in: Circular der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften
32 (2006), 38-39

Prof. Dr. Kent Lerch